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Wissen was in der Billard Welt los ist

Kein Wunder, denn der 15-jährige Schüler hat bereits mit sieben Jahren angefangen, im Verein Billard zu spielen. Alles begann mit einem Snooker-Spiel im Fernsehen. Der damals fünfjährige Knirps schaute sich die Begegnung fasziniert auf dem Bildschirm an und wollte anschließend unbedingt selber spielen. Da Gummersbach aber keine Möglichkeiten zum Snooker-Spiel bot, fing Moritz kurzerhand mit Pool-Billard an. Kleiner Junge, große Ambitionen Mit sieben Jahren trat er dem Verein „PBC Bundy Gummersbach“ bei, wo er die Grundlagen des Sports erlernte. Der kleine Junge mit den großen Ambitionen lernte schnell und war schon bald Mitglied im Kreisliga-Team. Aufstieg geschafft Vor vier Jahren wechselte der Gymnasiast zum 1. Pool-Billard-Club Sankt Augustin, um in einer höheren Liga spielen zu können. Dort begann er zunächst in der Bezirksliga, stieg im Folgejahr mit der Landesliga-Mannschaft in die Verbandsliga auf und hat in der Saison 2017/2018 sogar in der Regionalliga gespielt. Nachdem das gesetzte Ziel der Klassenerhalt war, freut sich Moritz umso mehr, dass er mit dem Verein nun den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft hat. Eigener Chef Doch was reizt den Teenager am Spiel mit den Kugeln? „Mich fasziniert zum einen, dass die Kugeln bei jedem Spiel anders liegen und sich damit andere Herausforderungen stellen und zum anderen, dass ich technisch so viele Möglichkeiten habe, den Lauf der Kugeln – insbesondere der Weißen – zu beeinflussen“, erklärt der ehrgeizige junge Mann. „Ich bin mein eigener Chef und kann Spielzüge kreativ selbst gestalten.“ Neben der Schule ist Billard das Wichtigste für Moritz. „Wenn ich nicht selber spiele“, verrät er, „schaue ich mir legendäre Begegnungen von großen Spielern auf YouTube an.“ Übung macht den Meister Strategisches Denken und eine ausgefeilte Technik sind gefragt, wenn Moritz sich mit Gegnern am Poolbillardtisch trifft. Denn mit dem Queue die Kugeln raffiniert einzulochen und damit sein Gegenüber zu verblüffen, bedeutet auch eine Menge Arbeit und stetige Übung. Der Sport am Filztisch kann mitunter sehr anstrengend sein. Zum reinen Poolbillard-Training gehören deshalb auch Fitness- und Dehnübungen. „Ein Spiel dauert bis zu anderthalb Stunden, da muss man körperlich und geistig fit bleiben“, berichtet der sympathische Neuntklässler. „Ich trainiere vier bis fünf Mal in der Woche, abhängig von der Schule. In der Regel dauert ein Training drei bis vier Stunden, von denen 90 Minuten Übungen sind und der Rest Spielpraxis. Ich habe in Sankt Augustin das Glück, Sparringspartner auf hohem Level zu haben.“ Zukunftsziele Fragt man das junge Nachwuchstalent nach seinen Zielen, erfährt man von großen Träumen. „Ich möchte gern Europameister werden und die WM spielen!“ Träume, die nicht unrealistisch erscheinen nach all den Erfolgen. „Natürlich bin ich sehr stolz auf meine Meistertitel und Medaillen von den Deutschen Meisterschaften und Europameisterschaften. Das ist aber der reine Jugendbereich. Gleichzeitig bin ich auch sehr stolz, dass ich in der 2. Bundesliga, in der ich in der Regel nur gegen Erwachsene spiele, eine hohe Erfolgsquote habe und dass ich zum Beispiel im „14.1“ (auch bekannt als „Straight Pool“), der Königsdisziplin, viele Spiele gewinnen kann“, berichtet Moritz. „Als nächstes möchte ich so gute Leistungen in der 2. Bundesliga bringen, dass ich mich vielleicht für die nächste oder übernächste Saison für die 1. Bundesliga empfehlen kann.“ Nur mit Unterstützung Der Landessportbund NRW hat Moritz in die Riege seiner Top Talente aufgenommen. Dennoch bleibt der Teenager bodenständig. Ihm ist bewusst, dass sich Erfolg nicht automatisch durch hartes Training und Ausdauer einstellt. „Ich habe Glück, dass ich eine Sportart gefunden habe, die mir gefällt und die mir liegt. Und dass ich eine tolle Mutter habe, die mich fördert und in Jürgen Wulf einen guten Freund und Trainer – ohne sie wäre das alles nicht möglich.“ Jeder Tipp hilft dem Sport Ob LOTTO 6aus49, Eurojackpot oder Rubbellose – als Deutschlands größter Lotterieveranstalter mit staatlichem Auftrag steht WestLotto seit 1955 für ein sicheres und seriöses Spiel. Aber WestLotto macht nicht nur die Tipper zu Gewinnern! Denn rund 40 Prozent der Spieleinsätze gehen an das Land NRW, das daraus gemeinnützige Institutionen aus Wohlfahrt, Sport, Kunst und Kultur sowie Umwelt-und Denkmalschutz fördert – zum Beispiel den Landessportbund, der damit zahlreiche Projekte und Aktivitäten im Breitensport verwirklichen kann. Auch Top-Talente wie Moritz Neuhausen werden dadurch unterstützt. Während der vergangenen Jahrzehnte sind auf diese Weise bereits mehr als 27 Milliarden Euro in das Gemeinwohl geflossen, 650 Millionen Euro allein im Jahr 2018. Davon profitieren alle in NRW – auch Sie! www.lotto-prinzip.de... Read more https://www.ruhrnachrichten.de/sonderthemen/westlotto/mit-feingefuehl-und-augenmass-1395878.html
Kein Wunder, denn der 15-jährige Schüler hat bereits mit sieben Jahren angefangen, im Verein Billard zu spielen. Alles begann mit einem Snooker-Spiel im Fernsehen. Der damals fünfjährige Knirps schaute sich die Begegnung fasziniert auf dem Bildschirm an und wollte anschließend unbedingt selber spielen. Da Gummersbach aber keine Möglichkeiten zum Snooker-Spiel bot, fing Moritz kurzerhand mit Pool-Billard an. Kleiner Junge, große Ambitionen Mit sieben Jahren trat er dem Verein „PBC Bundy Gummersbach“ bei, wo er die Grundlagen des Sports erlernte. Der kleine Junge mit den großen Ambitionen lernte schnell und war schon bald Mitglied im Kreisliga-Team. Aufstieg geschafft Vor vier Jahren wechselte der Gymnasiast zum 1. Pool-Billard-Club Sankt Augustin, um in einer höheren Liga spielen zu können. Dort begann er zunächst in der Bezirksliga, stieg im Folgejahr mit der Landesliga-Mannschaft in die Verbandsliga auf und hat in der Saison 2017/2018 sogar in der Regionalliga gespielt. Nachdem das gesetzte Ziel der Klassenerhalt war, freut sich Moritz umso mehr, dass er mit dem Verein nun den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft hat. Eigener Chef Doch was reizt den Teenager am Spiel mit den Kugeln? „Mich fasziniert zum einen, dass die Kugeln bei jedem Spiel anders liegen und sich damit andere Herausforderungen stellen und zum anderen, dass ich technisch so viele Möglichkeiten habe, den Lauf der Kugeln – insbesondere der Weißen – zu beeinflussen“, erklärt der ehrgeizige junge Mann. „Ich bin mein eigener Chef und kann Spielzüge kreativ selbst gestalten.“ Neben der Schule ist Billard das Wichtigste für Moritz. „Wenn ich nicht selber spiele“, verrät er, „schaue ich mir legendäre Begegnungen von großen Spielern auf YouTube an.“ Übung macht den Meister Strategisches Denken und eine ausgefeilte Technik sind gefragt, wenn Moritz sich mit Gegnern am Poolbillardtisch trifft. Denn mit dem Queue die Kugeln raffiniert einzulochen und damit sein Gegenüber zu verblüffen, bedeutet auch eine Menge Arbeit und stetige Übung. Der Sport am Filztisch kann mitunter sehr anstrengend sein. Zum reinen Poolbillard-Training gehören deshalb auch Fitness- und Dehnübungen. „Ein Spiel dauert bis zu anderthalb Stunden, da muss man körperlich und geistig fit bleiben“, berichtet der sympathische Neuntklässler. „Ich trainiere vier bis fünf Mal in der Woche, abhängig von der Schule. In der Regel dauert ein Training drei bis vier Stunden, von denen 90 Minuten Übungen sind und der Rest Spielpraxis. Ich habe in Sankt Augustin das Glück, Sparringspartner auf hohem Level zu haben.“ Zukunftsziele Fragt man das junge Nachwuchstalent nach seinen Zielen, erfährt man von großen Träumen. „Ich möchte gern Europameister werden und die WM spielen!“ Träume, die nicht unrealistisch erscheinen nach all den Erfolgen. „Natürlich bin ich sehr stolz auf meine Meistertitel und Medaillen von den Deutschen Meisterschaften und Europameisterschaften. Das ist aber der reine Jugendbereich. Gleichzeitig bin ich auch sehr stolz, dass ich in der 2. Bundesliga, in der ich in der Regel nur gegen Erwachsene spiele, eine hohe Erfolgsquote habe und dass ich zum Beispiel im „14.1“ (auch bekannt als „Straight Pool“), der Königsdisziplin, viele Spiele gewinnen kann“, berichtet Moritz. „Als nächstes möchte ich so gute Leistungen in der 2. Bundesliga bringen, dass ich mich vielleicht für die nächste oder übernächste Saison für die 1. Bundesliga empfehlen kann.“ Nur mit Unterstützung Der Landessportbund NRW hat Moritz in die Riege seiner Top Talente aufgenommen. Dennoch bleibt der Teenager bodenständig. Ihm ist bewusst, dass sich Erfolg nicht automatisch durch hartes Training und Ausdauer einstellt. „Ich habe Glück, dass ich eine Sportart gefunden habe, die mir gefällt und die mir liegt. Und dass ich eine tolle Mutter habe, die mich fördert und in Jürgen Wulf einen guten Freund und Trainer – ohne sie wäre das alles nicht möglich.“ Jeder Tipp hilft dem Sport Ob LOTTO 6aus49, Eurojackpot oder Rubbellose – als Deutschlands größter Lotterieveranstalter mit staatlichem Auftrag steht WestLotto seit 1955 für ein sicheres und seriöses Spiel. Aber WestLotto macht nicht nur die Tipper zu Gewinnern! Denn rund 40 Prozent der Spieleinsätze gehen an das Land NRW, das daraus gemeinnützige Institutionen aus Wohlfahrt, Sport, Kunst und Kultur sowie Umwelt-und Denkmalschutz fördert – zum Beispiel den Landessportbund, der damit zahlreiche Projekte und Aktivitäten im Breitensport verwirklichen kann. Auch Top-Talente wie Moritz Neuhausen werden dadurch unterstützt. Während der vergangenen Jahrzehnte sind auf diese Weise bereits mehr als 27 Milliarden Euro in das Gemeinwohl geflossen, 650 Millionen Euro allein im Jahr 2018. Davon profitieren alle in NRW – auch Sie! www.lotto-prinzip.de... Read more https://www.dorstenerzeitung.de/sonderthemen/westlotto/mit-feingefuehl-und-augenmass-1395878.html
Bei der Fortsetzung der Westfalen-Meisterschaften sicherte sich Wolf auch die Tickets im 14.1 und 9-Ball. Im Bielefelder Break Even gingen die Damen und Ladies (Altersklasse) im 14.1 an den Start und spielten die Landesmeister-Titel sowie die Start-Plätze (Damen vier, Ladies einer) zur DM aus. Bei den Damen sicherte sich Kim Witzel (BC Oberhausen) den Titel, sie bezwang im Finale Diana Stateczny (BC SB Horst). Bronze ging an Julienne Wolf und die Ex-Schwerterin Jana Peters (Unna). Bei den Ladies siegte Iris Bittner (Break Even) vor Petra Nacke (PBC Schwerte). Nacke wurde im 9-Ball bei den Ladies zudem Dritte. Das 9-Ball-Turnier fand in Herne statt. Hier siegte bei den Damen Diana Stateczny gegen Kim Witzel mit 6:4. Platz drei und damit ihren vierten DM-Startplatz sicherte sich Julienne Wolf vom PBC Schwerte. Einen weiteren Schwerter Erfolg gab es bei den Titelkämpfen der Senioren im 10-Ball. Im Dortmunder „Interpool“ setzten sich im Halbfinale überraschend Peter Bardel (BC Herne-Stamm) und Peter Balull (PBC Schwerte) gegen die Favoriten Dirk Kozianka (BC Oberhausen) und Guido Gerber (BSC Joker Neukirchen-Vluyn) durch. Peter Balull bezwang Gerber mit 7:5 und buchte damit das DM-Ticket. Im verkürzten Finale (beide qualifiziert) holte sich Bardel dann mit 3:2 den Titel. Für Peter Balull ist seine erste DM-Teilnahme ein toller Erfolg.... Read more https://www.ruhrnachrichten.de/lokalsport-schwerte/julienne-wolf-sichert-sich-zwei-weitere-dm-tickets-1392746.html
Bei der Fortsetzung der Westfalen-Meisterschaften sicherte sich Wolf auch die Tickets im 14.1 und 9-Ball. Im Bielefelder Break Even gingen die Damen und Ladies (Altersklasse) im 14.1 an den Start und spielten die Landesmeister-Titel sowie die Start-Plätze (Damen vier, Ladies einer) zur DM aus. Bei den Damen sicherte sich Kim Witzel (BC Oberhausen) den Titel, sie bezwang im Finale Diana Stateczny (BC SB Horst). Bronze ging an Julienne Wolf und die Ex-Schwerterin Jana Peters (Unna). Bei den Ladies siegte Iris Bittner (Break Even) vor Petra Nacke (PBC Schwerte). Nacke wurde im 9-Ball bei den Ladies zudem Dritte. Das 9-Ball-Turnier fand in Herne statt. Hier siegte bei den Damen Diana Stateczny gegen Kim Witzel mit 6:4. Platz drei und damit ihren vierten DM-Startplatz sicherte sich Julienne Wolf vom PBC Schwerte. Einen weiteren Schwerter Erfolg gab es bei den Titelkämpfen der Senioren im 10-Ball. Im Dortmunder „Interpool“ setzten sich im Halbfinale überraschend Peter Bardel (BC Herne-Stamm) und Peter Balull (PBC Schwerte) gegen die Favoriten Dirk Kozianka (BC Oberhausen) und Guido Gerber (BSC Joker Neukirchen-Vluyn) durch. Peter Balull bezwang Gerber mit 7:5 und buchte damit das DM-Ticket. Im verkürzten Finale (beide qualifiziert) holte sich Bardel dann mit 3:2 den Titel. Für Peter Balull ist seine erste DM-Teilnahme ein toller Erfolg.... Read more https://www.ruhrnachrichten.de/lokalsport-schwerte/julienne-wolf-sichert-sich-zwei-weitere-dm-tickets-1392746.html
Die Meistermannschaft des PBC Ronshausen: Jörn Hannes-Hühn, Christoph Rahn, Spielermanager Martin Raabe, Denis Waldecker und Uwe Kaiser (v.l.). - Foto: Privat RONSHAUSEN Passend zum 30. Geburtstag 20.03.19 - Der Pool-Billard-Club Ronshausen 1989 spielt künftig in der 2. Bundesliga: Am vergangenen Wochenende sicherte sich die erste Mannschaft des PBC dank eines 6:2-Erfolges gegen den Tabellenzweiten Adler Berlin II vorzeitig die Meisterschaft in der Regionalliga Ost. Passend zum 30. Geburtstag landet der PBC den größten Erfolg der Vereinsgeschichte."Wir sind stolz auf diesen Erfolg", freut sich Frank Kallenbach, 1. Vorsitzende der Ronshäuser. Gegen die Gäste aus Berlin feierte der PBC einen ungefährdeten Erfolg und ist zwei Spieltage vor Schluss nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen. Schon zur Halbzeit führten die Ronshäuser Billard-Asse um Spielermanager Martin Raabe mit den Spielern Christoph Rahn, Jöm Hannes-Hühn, Uwe Kaiser und Denis Waldecker verdient mit 3:1 und legten für den Sieg in der zweiten Halbzeit den Grundstein.Nach erfolgreichen Begegnungen in den auszutragenden Disziplinen 8er Ball, 9er Ball, 10er Ball sowie im 14/1 wurde das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten mit einem verdienden Endergebnis von 6:2 gewonnen. Mit dem zehnten Sieg im zwölften Spiel sicherte sich der weiter ungeschlagene PBC vor den noch anstehenden zwei Spieltagen im April vorzeitig die Tabellenführung und mit acht Punkten Vorsprung die Meisterschaft in der Regionalliga Ost.In der kommenden Saison wird der PBC Ronshausen erstmals in seiner 30-jährigen Geschichte in der zweithöchsten Klasse im Pool-Billard in Deutschland antreten. Diese wird in den Staffeln Nord und Süd mit jeweils acht Mannschaften ausgetragen. Die beiden Staffelsieger steigen in die 1. Bundesliga auf. "Obwohl wir bereits seit einiger Zeit für den Aufstieg planen, ist es eine freudige Überraschung und bedeutet auch eine große Herausforderung für den Verein - sowohl sportlich als auch finanziell", führt Vorstand Kallenbach aus und ergänzt: "Wir werden engagierte Sponsoren und Partner suchen, um das Abenteuer Bundesliga langfristig auf eine solide Grundlage zu stellen." (pm/the) +++... Read more https://osthessen-news.de/n11613565/ronshausens-queue-kuenstler-erstmals-in-liga-zwei.html
Der PBC Schwerte spielt auch in der kommenden Saison in der Poolbillard-Bundesliga. Mit einem glatten 8:0-Sieg gegen den BC Siegtal am Samstag zum Auftakt des vorletzten Doppelspieltages machten die Schwerter den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt. Am Sonntag gab es dann das Wiedersehen mit Joshua Filler im Schwerter Vereinsheim. Filler spielt mittlerweile für den 1. PBC Sankt Augustin. Sportlich verlief die Begegnung aus Schwerter Sicht bescheiden – die Gäste nahmen mit einem 5:3-Erfolg die Zähler mit. Gegen den Tabellenvorletzten BC Siegtal hatte der PBC zunächst leichtes Spiel. Florian Züwert und Tobias Bongers gewannen die beiden 14.1-Partien sicher in elf und sechs Aufnahmen, ließen dabei keine 50 Punkte zu. In den anderen drei Disziplinen gab es ausschließlich 2:0-Satzgewinne – sicherer geht es kaum. Damit war das Teilziel der Ruhrstädter schon einmal erreicht. Der BC Siegtal um den Ex-Schwerter Jörn Kaplan muss dagegen nach nur einer Saison wieder aus dem Oberhaus absteigen. Auch der BSF Kurpfalz steht bereits als Absteiger fest. Somit ist die Abstiegsfrage für diese Spielzeit entschieden. Spannender geht es an der Tabellenspitze zu, die der PBC aber nicht mehr erreichen kann. Diese eroberte jedoch der 1. PBC Sankt Augustin am Samstag mit einem 6:2-Sieg in Hamburg, weil der BC Oberhausen gleichzeitig gegen den amtieren Meister BSV Dachau verlor. Somit reiste Joshua Filler mit seinem Team als Tabellenführer nach Schwerte. Filler, der erst im Dezember mit 21 Jahren jüngster Deutscher Weltmeister im 9-Ball wurde und im Februar in Leende (Niederlande) sein erstes Euro-Tour-Turnier gewann, hat auch in der Bundesliga die beste Einzelbilanz aller Spieler. Gerade in Schwerte weiß man um die Klasse von Filler, schließlich war er lange Jahre Garant für den Wiederaufstieg und der sensationellen Deutschen Meisterschaft 2015 des PBC. Joshua Filler zeigte sich dann auch in gewohnter Umgebung in guter Form. Im 10-Ball ließ er Karlo Dalmatin mit 4:0 und 4:2 keine Chance und im 14.1 behielt er gegen Florian Züwert mit 125:96 in acht Aufnahmen die Oberhand. Für die Schwerter, die die Gäste zu gerne vom Tabellenthron gestoßen hätten, verlief die Partie enttäuschend, denn im ersten Durchgang ging alles schief. Bongers unterlag im 14.1 gegen Christoph Reintjes mit 104:125 nach vier Aufnahmen, Züwert mit 1:4 und 3:4 im 8-Ball gegen Marc Glatz und auch Mohammad Soufi im 9-Ball gegen Mirco Schöneshöfer nach hartem Kampf mit 3:4 im Entscheidungssatz. Zusammen mit Dalmatins Schlappe gegen Filler stand es also 0:4 zur Halbzeit. So war Fillers 14.1-Erfolg gegen Züwert bereits der Siegpunkt. Die Schwerter gewannen zwar die restlichen drei Partien jeweils in drei Sätzen, standen aber mit leeren Händen da. Sankt Augustin geht dagegen als Spitzenreiter in die Schlussrunde.... Read more https://www.ruhrnachrichten.de/lokalsport-schwerte/80-der-pbc-schwerte-spielt-weiter-in-der-bundesliga-1387113.html
Die Pflichtaufgabe hat der PBC Schwerte am fünften Doppelspieltag der Poolbillard-Bundesliga erfüllt, die Kür dagegen ist misslungen. Beim Schlusslicht BSF Kurpfalz konnten die Schwerter am Samstag sicher mit 6:2 gewinnen, aber einen Tag später mussten sie sich beim amtierenden Deutschen Meister BSV Dachau mit 3:5 geschlagen geben. Beim noch sieglosen Tabellenletzten Kurpfalz hatte der PBC keine Probleme den vierten Saisonsieg einzufahren. Karlo Dalmatin, Tobias Bongers und Mohammad Soufi gewannen jeweils ihre beiden Partien sicher. Nur Marco Litwak, der für den verhinderten Florian Züwert eingesprungen war, musste sich zweimal beugen. Dass der 6:2-Sieg bei den Kurpfälzern aber keine Selbstverständlichkeit war, musste einen Tag später der BC Queue Hamburg erfahren, der dort mit 3:5 unterlag. Schneller Rückstand in Dachau Für die Schwerter ging die Reise weiter nach Bayern, wo der Deutsche Meister BSV Dachau wartete, dem der PBC im Hinspiel ein 4:4 abgetrotzt hatte. Diesmal geriet der PBC schnell in Rückstand. Litwak war gegen den Österreicher Mario He im 14.1 chancenlos und auch Bongers unterlag Ralf Souquet im 10-Ball glatt. Soufi rang aber im 9-Ball den Weltmeister von 2016, Albin Ouschan aus Österreich in drei Sätzen nieder. Über drei Sätze ging auch die 8-Ball-Partie von Dalmatin gegen Johannes Halbinger, die der Schwerter Routinier aber mit 3:4 im Entscheidungssatz verlor. So führte Dachau zur Halbzeit mit 3:1. Nicht weit von Punkteteilung entfernt Fast hätte es noch zu einer Punkteteilung gereicht, denn Soufi konnte Ouschan auch im 10-Ball mit 2:0-Sätzen bezwingen und Bongers behielt im 14.1 gegen Halbinger mit 125:104 die Oberhand. Litwak hatte sich im 8-Ball mit 4:3 den zweiten Satz gegen Souquet geholt, verlor aber im dritten dann doch mit 1:4. So hing es an Karlo Dalmatin im 9-Ball gegen He das Remis noch zu retten. Auch hier ging die Partie in den entscheidenden dritten Satz. Dalmatin ging auch mit 2:0 in Führung, verlor aber letztlich doch mit 2:4 – die 3:5-Niederlage war besiegelt. Der PBC Schwerte steht somit nun mit einer ausgeglichenen Bilanz auf Tabellenplatz fünf. Zwei Doppelspieltage sind noch zu gehen.... Read more https://www.ruhrnachrichten.de/lokalsport/pbc-schwerte-erfuellt-die-pflicht-und-verpatzt-die-kuer-1377553.html
Olympia in Pyeongchang, die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland oder die Leichtathletik-WM in Berlin – das Sportjahr 2018 hatte viel zu bieten. Doch auch im Havelland wurden wieder zahlreiche Titel auf Kreis-, Landes- oder sogar Bundesebene gewonnen. Grund genug für den Landkreis in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Havelland (KSB) die besten Sportler und fleißigsten ehrenamtlichen Helfer im MAFZ in Paaren/Glien in einem würdigen Rahmen auszuzeichnen. Es war die 22. Sportlerehrung im Havelland. Und dass der Sport im Havelland einen großen Stellenwert einnimmt, betonte auch Jörg Wartenberg, Vorsitzender des KSB. „Wir freuen uns, dass wir in solch einem tollen Rahmen wieder unsere Ehrung durchführen können. Wir haben im letzten Jahr nicht nur 25 Jahre Kreissportbund, sondern auch 25 Jahre Kreisolympiade gefeiert.“ Unterstrichen wurden seine Aussagen dadurch, dass über den goldenen Plan des Havellandes insgesamt 13 Sportvereine bei verschiedenen Projekten mit einer Summe von 350 000 Euro unterstützt wurden. Hinzu sind weitere 400 000 Euro gekommen, die vom Landkreis zur Verfügung gestellt wurden. Im MAFZ in Paaren/Glien wurden am 16. Februar 2019 zum 22. Mal die besten Sportler und fleißigsten ehrenamtlichen Helfer im Landkreis Havelland ausgezeichnet. © Christoph Laak „Der Breitensport hat wichtige Funktionen für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft“, betonte dann auch Landrat Roger Lewandowski. Die Sportlerehrung sei eine Veranstaltung, bei der die Sportler, Trainer oder auch Betreuer die Hauptdarsteller seien, und das auch zu recht, führte Lewandowski aus, der noch einmal klar stellte, dass „zahlreiche Sportveranstaltungen der Beweis für ein reges Vereinsleben im Havelland sind. Der Sport lebt wichtige Werte vor, auch wenn er manchmal viel Zeit, Geduld oder Nerven kostet.“ Abschließend wünschte er sich, dass die Kontakte zu den drei Partnerkreisen auch von den Sportvereinen mehr ausgebaut werden. Neben den Ehrungen, die wie gewohnt auf einer großen Bühne vorgenommen wurden, gehörte wie immer auch ein Showprogramm zum Ablauf dazu. Den Auftakt in die Veranstaltung hatten Sophie und Matthias Gerbeth musikalisch untermalt. Auch die Cheerleading Abteilung des TSV Falkensee sowie der Allround-Dance-Kader aus Dallgow zeigten ihre Können auf der Bühne und boten den Anwesenden somit ein buntes Programm. Moderiert wurde die Sportlerehrung von Sarah Schlecht. Die Hauptdarsteller waren aber natürlich die Sportler. Über 200 Vorschläge waren auch in diesem Jahr wieder eingegangen. „Wir sind dort in den letzten Jahren in einem fast gleich bleibenden Bereich. Es freut uns, dass die Vereine immer wieder ihre Sportler zur Wahl stellen“, verrät KSB-Geschäftsführer Karsten Leege. Laut wurde es vor allem als die Mannschaften ihre Auszeichnungen erhielten. Von Bowling, über Schießsport bis hin zum Rollhockey – die Vielfalt bei den Sportarten war groß und zeigt, wie vielfältig die Sportlandschaft im Havelland ist. „Menschen aus allen Schichten und Generationen werden über den Sport zusammengebracht. Wir müssen ihn als Grundlage für die nächsten Generationen bewahren“, sieht Landrat Roger Lewandowski im Sport auch eine wichtige soziale Komponente. Kreisebene U 19 – Männlich1. Sebastian Schmidt (TSV Chemie Premnitz)2. Tobias Kalisch (Rathenower Judo Club)3. Max Dobberstein (SG Einheit Rathenow)U 19 – Weiblich1. Jana Shirokov (Rathenower Judo Club)2. Marlene Wernsdorf (TSV Chemie Premnitz)3. Julie Ebert (TSV Chemie Premnitz)   Frances Franek (VfL Rathenow)U 19 – Mannschaften1. HSV Falkensee 04 (Handball)2. Schützengilde Nennhausen (Luftgewehr)3. Kant Gesamtschule Falkensee (Turnen)Erwachsene – Männlich1. Manuel Wenzel (VfL Rathenow)2. Yves Dachwitz (TSV Chemie Premnitz)3. Johann Schneider (Schützengilde Nennhausen)Erwachsene – Weiblich1. Michaela Koplin (TSV Chemie Premnitz)2. Susan Huxdorf (Schützengilde Nennhausen)3. Elisa Bündgens (Schützengilde Nennhausen)Erwachsene – Mannschaften1. Brieselanger SV (Kegeln)2. Schützengilde Nennhausen (Luftgewehr)3. Schützengilde Nennhausen (Kleinkaliber-Gewehr) Landesebene U 12 – Männlich1. Alexander Golze (Rathenower Bogenfüchse)2. Niklas Timm (SG Einheit Rathenow)3. Leon Gabriel (Red Eagles Rathenow)U 12 – Weiblich1. Pia Hegner (SG Einheit Rathenow)2. Clara Viererbe (Rathenower RC Wiking)3. Paulina Höffler (Rathenower WSV Kanu)U 12 – Mannschaften1. Rathenower WSV (Kanu)2. TSV Falkensee (Cheerleading)3. TSV Falkensee (Hockey)12 bis 19 Jahre – Männlich1. Max Lorenz (TSV Chemie Premnitz)2. Max Großer (Rathenower WSV Kanu)3. Amadeus Gräber (SV Leonardo da Vinci Nauen)12 bis 19 Jahre – Weiblich1. Joeline Böhm (Rathenower WSV Kanu)2. Alina Golze (Rathenower Bogenfüchse)3. Marie-Susan Köhler (SG Einheit Rathenow)12 bis 19 Jahre – Mannschaften1. Länderteam Brandenburg (Bowling)2. TSV Chemie Premnitz (Bowling)3. FSG Falkensee (Fußball)    SV Motor Falkensee 1951 (Rollhockey)Erwachsene – Männlich1. Max Gabel (1. Friesacker BC)2. Egon Krüger (Casting Club Ketzin)3. Sebastian Dartsch (VfL Rathenow)    Heinz Zahn (TSV Chemie Premnitz)Erwachsene – Weiblich1. Anke Mühle (Casting Club Ketzin)2. Jenny Kröcher (SV Dallgow 47)3. Beate Schwanz (Rathenower Bogenfüchse)Erwachsene – Mannschaften1. TSV Chemie Premnitz (Bowling)2. 1. Friesacker BC (Poolbillard) Aktiv im Sportverein ab 60 JahrenManfred Genschow (Rad-Team Rathenow)Marita Niese (Brieselanger SV)Heinz Schönemann (Rathenower RC Wiking)Walter Schulz (SV Falkensee-Finkenkrug)Eckhard Wilke (SV Rhinow/Großderschau)Ingrid Schwerdtfeger (SV Motor Falkensee) Vorbildliche Helfer des SportsHelmut Adam (SG Paaren)Marcel Daase (Brieselanger SV)Alexandra Deutsch (SG Paaren)Cornelia Hinkelthein (TSV Falkensee)Jenny Kröcher (SV Dallgow 47)Ralf Kusch (Rathenower JC)Marco Lange (TSV Chemie Premnitz)Werner Pinkpank (SV Turbine Falkensee)Sören Prume (Rathenower Bogenfüchse)Kirsten Titze (SV Pädagogik Rathenow)Olaf Wartenberg (Rathenower RC Wiking)Holger Weger (SG Blau-Weiß-Pessin) JugendpreisDana Gabel (SG Einheit Rathenow)Jennifer Hettwer (Red Eagles Rathenow)Oliver Krüger (Rathenower JC)Mariua Krüger (Red Eagles Rathenow)Lucy Marnitz (TSV Falkensee) ANZEIGE: 50% auf 6-teiliges Trainingsset! 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Eine Karriere als Schachprofi sei nie eine Option gewesen, sagt Gerald Hertneck. Das Talent hätte der 55-Jährige sicher gehabt: Hertneck ist Großmeister und hat zwei Mal an der Schacholympiade teilgenommen, dem bedeutendsten Teamwettbewerb der Welt. Aber dem verbeamteten Projektleiter der Stadt München reichen die Bundesliga-Duelle für die "Münchener Schachakademie Zugzwang". Für Ralf Souquet zeichnete sich indes früh ab, dass er Poolbillard zu seinem Beruf machen wird. Der 50-Jährige ist vielfacher Welt- und Europameister, hat 500 Siege und Titel rund um den Globus gesammelt und spielt in der Bundesliga für den deutschen Meister Dachau. So unterschiedlich die Lebenswege verlaufen sind - es gibt einige Parallelen. Ein Gespräch über Klischees, Kondition und Kneipenimage.SZ: Forscher haben festgestellt, Schach sei für den Körper so belastend wie leichte sportliche Betätigung. Zustimmung?Gerald Hertneck: Die rein körperliche Belastung ist beim Schach sicherlich niedrig. Man steht ab und zu auf und geht umher. Die meiste Zeit sitzt man aber am Brett.Ralf Souquet: Wir legen in einem Match locker drei bis fünf Kilometer um den Tisch herum zurück. Man muss schon fit sein, um die Konzentration zu halten.Also ist Billard anstrengender als Schach?Hertneck: Energie verbrauchen wir schon auch. Im Schach muss man viele Varianten im Kopf rechnen, manchmal bis zu zehn Züge im Voraus. In der fünften Stunde kann es schon mal sein, dass ich deshalb nur noch intuitiv spiele.Souquet: Die mentale Belastung ist sicherlich in beiden Sportarten groß. Wir spielen oft mit der so genannten Shot-Clock und müssen einen Stoß in 25 Sekunden ausführen. Das ist ähnlich wie beim Blitzschach.Herr Souquet, Sie sind gerade 50 geworden, Herr Hertneck ist 55. Als Fußballprofis wären Sie längst im Ruhestand. Souquet: Ich habe schon gemerkt, dass es mir schwerer fällt als früher, mich sechs, sieben, acht Stunden zu konzentrieren.Hertneck: Meine stärkste Phase war eindeutig 1994, ich war 31 Jahre alt und die Nummer 50 der Welt. Seitdem geht es langsam bergab. Aber ich habe mir trotzdem viel von der alten Spielstärke bewahrt - obwohl mein Training oft nur darin besteht, dass ich mich am Abend im Schachserver einlogge und dann Blitzpartien spiele, manchmal ein bis zwei Stunden.Wird nicht auch im Schach und Billard die Konkurrenz immer jünger?Souquet: Der Unterschied ist extrem. Als ich mit 23 Profi wurde, war die Weltspitze zwischen 38 und 45 Jahre alt. Mittlerweile ist sie um die 20. Ich habe mit sechs Jahren angefangen, jetzt beginnen sie mit zwei, drei Jahren. Heute lernt ein Jugendlicher, indem er sich auf Youtube die WM-Partien der letzten zehn Jahre anschaut. Für den bayerischen Kader arbeiten Fitness-, Yoga-, Mental-Coaches, insgesamt fünf Trainer. Ich habe mir alles selbst beigebracht.Hertneck: Das ist im Schach ähnlich, ich habe mir auch alles selbst beigebracht.Souquet: In den Top 16 der Welt - ich stehe auf 15 - ist nur noch einer im Alter um die 40. Alle anderen sind deutlich jünger.Die Konkurrenz wird jünger, Druck und Leistungsdichte nehmen zu - hat man alles im Zusammenhang mit Doping schon mal gehört. Auch in Ihrem Sport?Hertneck: Wir unterliegen den Richtlinien der Nada (Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland, d. Red.). Bei deutschen Meisterschaften kann ein Spieler also unangemeldeten Besuch erhalten und muss eine Urinprobe abgeben. Im Schach aber gilt, dass die natürliche geistige Spannkraft, die man hat und braucht, nicht durch Medikamente gesteigert werden könne. Detailansicht öffnen„Wenn das kein Sport ist, was dann?“ Für Ralf Souquet ist Billard über jede Diskussion erhaben: „Man muss fit sein“, sagt der 50-Jährige. (Foto: Daniel Goetzhaber/imago)Souquet: Beim Billard gab es positive Fälle, etwa mein Teamkollege Mario He. Allerdings war es ihm nicht bewusst. Der Arzt hat ihm ein neues Medikament gegen Bluthochdruck verschrieben. Offenbar wurde versäumt, die Inhaltsstoffe zu prüfen. Er wurde daher nur vier Monate gesperrt und ist am Wochenende spielberechtigt.Für alle Zweifler: Wie anstrengend ist eine Schachpartie?Hertneck: Eine Turnierpartie kann fünf bis sechs Stunden dauern. Um am Ende zu gewinnen oder ein Remis zu halten, muss man seine letzten Reserven mobilisieren.Und dann wird wie im Fußball geduscht?Hertneck: Nein, das nicht. Aber man setzt sich gern noch eine halbe Stunde mit dem Gegner hin und analysiert die Partie.Auch, wenn er einen mattgesetzt hat?Hertneck: Dann nicht so gern, aber das hängt vom Gegner ab.Wie sehen unangenehme Gegner aus?Souquet: Sie versuchen irgendwelche Tricks, um deinen Fluss zu stören, sprechen dich etwa kurz vor dem Stoß an.Hertneck: Wenn beim Schach eine Figur geschlagen wird, stellt man sie neben das Brett. Manche Spieler - das ist eine ganz große Unart - nehmen die Figur des Gegners und drehen sie im Blickfeld hin und her. Nichts stört mich mehr in der Konzentration. Ich gehe dann meist zum Schiedsrichter, um mich zu beschweren.Souquet: Beim Billard sitzen die Spieler meist in einer bestimmten Ecke. Bin ich am Tisch und spiele in diese Richtung, hat sich mein Gegner ruhig zu verhalten. Manche fuchteln dann mit dem Handtuch, um sich den Schweiß abzuwischen, oder greifen genau in diesem Moment zum Glas, um zu trinken. Auch so eine Unart.Sie sind Weltspitze, da haben Sie doch sicher selbst ein paar Tricks oder Ticks?Souquet: Ich mache nichts, um den Gegner rauszubringen.Hertneck: Bewusst unternehme ich auch nichts. Interessant ist natürlich das Mienenspiel. Ich gelte als jemand, der immer mit einem leichten Lächeln auf die Partie schaut. Das kann bei manchem vielleicht so ankommen, als wollte ich ihn aus dem Konzept bringen. Dabei habe ich einfach nur Freude am Spiel. Ein Pokerface kann einem nach einem Fehler aber helfen.Apropos: Ist Pokern für Sie auch Sport?Souquet: Ich denke schon.Hertneck: Für mich ist es ein Glücksspiel, genauso wie Backgammon. Es geht darum, welche Karten man in die Hand bekommt - da ist der Glücksanteil zu hoch.Der Faktor Glück spricht gegen Sport?Hertneck: Für mich schon.Souquet: Auch mit einem schlechten Blatt kann man den Gegner bluffen. Nur mit Glück wird man nicht Poker-Weltmeister.Wie hoch ist denn der Glücksfaktor auf den Billardtischen und Schachbrettern?Souquet: Bei uns leider recht hoch. Der Eröffnungsstoß, das Break, ist unberechenbar. Man kann ihn noch so oft trainieren, Tausende Male, es bleibt immer ein Rest, der sich nicht kalkulieren lässt. Der Glücksanteil wird nach dem Break deutlich geringer, bleibt aber. Man kann nicht jede Karambolage berücksichtigen, zumal, wenn man mehrere Kugeln bewegen oder über zwei, drei Banden spielen muss. Detailansicht öffnenGerald Hertneck.Hertneck: Wie beim Schach. Als Großmeister sollte ich eigentlich mit fast jedem Zug meines Gegners gerechnet haben. Macht er etwas Unerwartetes, ist es auch Glück, wenn ich eine gute Antwort finde, oder wenn die Stellung diese hergibt. Wenn jemand behauptet, im Schach gebe es kein Glück, ist das eine Fehleinschätzung. Einfach, weil beide Spieler nicht perfekt sind.Poolbillard klingt immer nach Kneipe und Zigarettenrauch. Herr Souquet, Sie haben das Spiel ja selbst in der Gastronomie Ihrer Eltern erlernt.Souquet: So ist es halt entstanden, das muss man akzeptieren. Früher haben auch fast alle guten Spieler geraucht - das gibt es heute nur noch im Film, wenn es um Mord oder Drogen geht. Dann ist komischerweise immer ein Billardtisch im Bild.Hertneck: Wir haben auch eine Kneipenvergangenheit. Im 19. Jahrhundert wurde im Schachcafé gespielt. Damit habe ich auch kein Problem, das gehört zur Schachkultur. Schon in meinem ersten Schachverein wurde so stark gequalmt, dass mir regelmäßig die Augen tränten. Meine Schachbegeisterung war aber stärker.Und: Sind Ihre Disziplinen nun Sport?Souquet: Billard ist ganz klar Sport. Viele wissen nicht, dass wir in einer Liga spielen und dass es Meisterschaften gibt.Hertneck: Das gilt auch für Schach, es ist auch als Mannschaftssport organisiert, es gibt ein strenges Reglement und zehn Ligen. Ich spiele in der Bundesliga, die als die stärkste Schachliga der Welt gilt. Da wird an acht Brettern mit acht Uhren gespielt. Wenn das kein Sport ist, was dann?Ist es nicht alles ein wenig zu langsam und fürs Fernsehen recht unattraktiv?Souquet: Nein, nicht Poolbillard. Es ist dynamisch, hat Action.Hertneck: Beim Blitzschach hat jeder genau fünf Minuten für die Partie - da wird keinem langweilig. Beim Schnellschach, wenn jeder 20, 25 oder 30 Minuten hat, dauert die Partie 40 bis 60 Minuten - auch daraus ließe sich etwas machen.Trotzdem, die TV-Sender wollen nicht.Hertneck: Als Zuschauer braucht man schnell einen Überblick - den bekommt man beim Billard, weiß gleich, dass die Kugeln in die Taschen zu spielen sind. Nicht so beim Schach, da muss man tiefer einsteigen, muss sich vorher mit den Regeln und Grundstrategien beschäftigt haben, sonst kommt man nicht rein.Das Fernsehen orientiert sich an der Einschaltquote ...Hertneck: ... die bei rund 90 000 organisierten Spielern in Deutschland nicht hoch sein kann. Schade, Schach wäre eine sehr fesselnde, intellektuelle Unterhaltung.Mit der Ausstrahlung im Fernsehen kämen Sponsoren - und Geld. Wie steht es um die Finanzen in Ihren Sportarten?Souquet: In den nächsten Monaten entscheidet sich, ob Billard 2024 in Paris olympisch wird. Wir hatten eine große Kampagne, die Chancen stehen wohl sehr gut. Sollte das passieren, dann gibt es natürlich deutlich mehr Geld.Hertneck: Das ist im Schach katastrophal. Selbst starke Großmeister haben Mühe, über die Runden zu kommen. Ich habe mich früh dagegen entschieden, Profi zu werden, ich wollte nicht als Trainer enden.Souquet: Nur als Profi konnte ich so erfolgreich werden. Wir wären auch durchaus interessant für Sponsoren, wenn wir mehr Zuschauer im Internet bekämen. Wir haben viele Live-Streams, die aber etwas kosten. Müsste man dafür nicht zahlen, würden viel mehr Menschen das Angebot nutzen. Und die großen Momente miterleben.Hertneck: Mein größter Moment in meiner Schachkarriere war 1991, der Tag, an dem ich Großmeister wurde. In einem Hotel in Schwabing, es gab weniger als 500 Großmeister auf der Welt. Ein großartiger Moment. Ich hatte die Krone erreicht....Read more 
Glatter Durchmarsch gegen Mühlhausen Vor der Praxis kommt die Theorie: Der PBC Olimpia München bereitete sich mit einem Mentalcoaching auf die Rückrunde in der Landesliga vor. Foto: Verein München · Um einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg zu machen, haben die Billardspieler des PBC Olimpia München auf eine Methode zurückgegriffen, die auch schon in anderen Sportarten Erfolg gezeigt hat. Ein Mentalcoach hat sie auf die Rückrunde vorbereitet. Nicht dass das Saisonziel in Gefahr wäre. Mit fünf Siegen in fünf Spielen haben die Giesinger Billardspieler das Optimum aus der Hinrunde geholt. Genau so soll es weitergehen und deshalb hat Mentalcoach Markus Koch in einem Seminar allerlei Kniffe und Techniken vermittelt, die in verschiedenen Situationen im Wettkampf oder auch im Alltag eingesetzt werden können. Ob das der Grund für den 10:0-Erfolg gegen die BF Mühlhausen am ersten Rückrundenspieltag war, lässt sich nicht eindeutig belegen. Aber anscheinend haben die Maßnahmen immerhin dazu beigetragen, die Mannschaft auf hohem Niveau zu stabilisieren. Bereits im Vorfeld waren die Rollen klar verteilt: Als klarer Favorit gingen die Giesinger an die Platte. Für Mühlhausen, schon vor dem Spiel Tabellenletzter, ging es darum, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Der PBC Olimpia zeigte von Beginn an sein souveränes Spiel und gewann die ersten vier Einzel und die beiden Doppelbegegnungen deutlich. Auch das siebte Spiel, wieder ein Einzel holte sich Teamkapitän Alexander Dinov ohne Wackler. Nach der 7:0-Führung mit noch drei Einzeln vor der Brust war die Entscheidung ohnehin schon gefallen. Diese drei Spiele gingen zwar enger aus, aber die Sieger kamen allesamt vom PBC Olimpia. Ein im Billard unübliches und seltenes Kunststück ist uns heute gelungen", resümierte Dinov. "Mit größtem Respekt gegenüber unserem Gegner muss ich noch dennoch hinzufügen, dass mich das Ergebnis auch in der Höhe nicht überrascht hat. Unsere Mannschaft kommt immer besser in Fahrt. Ich bin auch davon überzeugt, dass unser mentales Coaching zwei Tage vor unserem Spieltag die Initialzündung war. Nun gilt es, den Schwung mit in den nächsten Spieltag zu nehmen, der bereits am 16. Februar auswärts beim BSV München II stattfindet. Der Spieltag wurde auf beiderseitigen Wunsch und der Genehmigung des Verbandes um eine Woche vorverlegt. Die Giesinger haben somit die Möglichkeit, ihren Fünf-Punkte-Vorsprung auszubauen. Sollten sie das schaffen und die Verfolger aus Ergolding und Freising verlieren, stünde der PBC Olimpia vorzeitig als sportlicher Aufsteiger in die Verbandsliga fest. Die zweite Mannschaft des PBC, die in einer Parallelstaffel der Landesliga antritt, konnte den Schwung aus dem Mentalcoaching nicht mitnehmen. Beim Tabellenletzten aus Lauingen gab es eine schmerzhafte 3:7-Niederlage. Das Team spielt nun selbst gegen den Abstieg. Am 23. Februar gastiert die Zweite beim BC Haunstetten 3, der nach dem Sieg der Lauinger auf den letzten Platz abgerutscht ist. Artikel vom 14.02.2019 Weiterlesen Login... Read more https://www.wochenanzeiger.de/article/215503.html
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